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Lehramts-Bewerber können wegen fehlender charakterlicher Eignung abgelehnt werden

Die Eintragung eines Strafbefehls im Führungszeugnis (hier: wegen S-Bahn-Fahrens ohne gültigen Fahrschein) kann dazu führen, dass ein Kandidat nach erfolgreicher Bewerbung doch nicht in den Schuldienst eingestellt wird. In einem solchen Fall kann ihm die nach Art. 33 Abs. 2 GG erforderliche charakterliche Eignung für die Aufgabe fehlen.

Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 31.3.2017 - 2 Sa 122/17

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